Magnesium ist ein wichtiger Mineralstoff, der an mehr als 300 enzymatischen Reaktionen im Körper beteiligt ist. Es unterstützt unter anderem die normale Funktion von Muskeln und Nerven und spielt eine Rolle bei der Regulierung des Blutzuckerspiegels und des Blutdrucks. Damit trägt Magnesium wesentlich zu Deiner Gesundheit und Deinem Wohlbefinden bei.
Warum ist Magnesium so wichtig?
Gerade wenn Du auf Deine Gesundheit und Leistungsfähigkeit achtest, spielt eine ausreichende Magnesiumversorgung eine wichtige Rolle. Magnesium unterstützt den Energiestoffwechsel, die normale Funktion des Immunsystems sowie den Erhalt gesunder Knochen und einer normalen Herzfunktion.
Durch einen hektischen Alltag und eine Ernährung mit vielen stark verarbeiteten Lebensmitteln nehmen viele Menschen möglicherweise nicht ausreichend Magnesium über die Ernährung auf.
Organisches vs. anorganisches Magnesium: Was ist der Unterschied?
Organisches Magnesium bezeichnet Magnesiumverbindungen, bei denen Magnesium an organische Verbindungen gebunden ist. Diese Formen können vom Körper in der Regel gut aufgenommen und verwertet werden.
Anorganische Magnesiumverbindungen werden teilweise schlechter aufgenommen und können bei manchen Menschen Verdauungsbeschwerden verursachen. Die Wahl einer gut verfügbaren Magnesiumverbindung kann deshalb dazu beitragen, dass der Körper das Magnesium besser aufnehmen kann. [1]
Organische Magnesiumverbindungen
- Magnesiumcitrat
- Magnesiummalat
- Magnesiumglycinat
- Magnesiumaspartat
- Magnesiumgluconat
Anorganische Magnesiumverbindungen
- Magnesiumoxid
- Magnesiumcarbonat
- Magnesiumchlorid
- Magnesiumsulfat
Wie viel Magnesium solltest Du täglich zu Dir nehmen?
Der empfohlene tägliche Magnesiumbedarf hängt unter anderem von Alter, Geschlecht und individuellen gesundheitlichen Voraussetzungen ab. Als grober Richtwert werden für erwachsene Männer etwa 400 mg und für erwachsene Frauen etwa 350 mg Magnesium pro Tag genannt.
Wenn Du wissen möchtest, welche Menge für Dich persönlich sinnvoll ist, solltest Du Dich an einen Arzt oder eine andere medizinische Fachperson wenden.
Wenn bei Dir ein Magnesiummangel besteht, solltest Du zunächst versuchen, Deine Magnesiumzufuhr über natürliche Lebensmittel zu erhöhen. Magnesium steckt in vielen verschiedenen Lebensmitteln, darunter [2]:
- Hülsenfrüchte: schwarze Bohnen, Edamame
- Gemüse: Spinat, Grünkohl, Avocado
- Nüsse: Mandeln, Erdnüsse, Cashews
- Vollkornprodukte: Haferflocken, Vollkornweizen
- Weitere Lebensmittel: dunkle Schokolade
Wenn Du Deinen Magnesiumbedarf über die Ernährung nicht ausreichend decken kannst, kann ein Magnesiumpräparat eine mögliche Ergänzung sein.
Welche Magnesiumformen sind besonders interessant?
Magnesiumglycinat besteht aus elementarem Magnesium und der Aminosäure Glycin. Diese Magnesiumform kann gut aufgenommen werden und wird häufig mit beruhigenden Eigenschaften in Verbindung gebracht. Sie könnte sich zudem positiv auf bestimmte psychische Beschwerden auswirken. [3]
Magnesiummalat ist das Magnesiumsalz der Apfelsäure. Apfelsäure ist unter anderem an Prozessen beteiligt, die für die Produktion von ATP relevant sind. ATP dient den Zellen als Energiequelle.
Ähnlich wie Magnesiumcitrat und Magnesiumglycinat besitzt auch Magnesiummalat eine hohe Bioverfügbarkeit und wird in der Regel gut vertragen. Darüber hinaus kann Magnesiummalat gut gespeichert werden und möglicherweise länger im Körper verbleiben als andere Magnesiumverbindungen. [4]
Magnesiumcitrat ist eine Magnesiumverbindung mit Zitronensäure. Zitronensäure kommt natürlicherweise in Zitrusfrüchten vor und sorgt dort für den typischen säuerlichen Geschmack.
Magnesiumcitrat fördert die Aufnahme von Wasser in den Darm. Dadurch kann der Stuhl weicher werden und sich leichter ausscheiden lassen.












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